Soziale Stadt Speyer-Süd

 

Was ist die „Soziale Stadt Speyer-Süd"?

Die Stadt Speyer wurde 2018 in das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt") von Bund und Land aufgenommen, um den Speyerer Süden positiv zu entwickeln. Mit der Einbindung aller Bewohnerinnen und Bewohner in Speyer-Süd soll das soziale und bauliche Umfeld und die Lebensqualität im Quartier dauerhaft verbessert werden.

Viele Maßnahmen wurden im Jahr 2018 gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Sie sollen in den nächsten 10 Jahren nach und nach umgesetzt werden. Die Stadt erhält dafür eine finanzielle Unterstützung von 90 % der Kosten. Was aktuell passiert können Sie hier nachlesen.
Über die Entwicklungen hält Sie auch das Quartiersmanagement auf dem Laufenden.

Das Quartiersmanagement stellt sich vor

Was macht das Quartiersmanagement?


  • INFORMIEREN im Quartiersbüro und mit einer Informationszeitung zu den Themen der „Sozialen Stadt Speyer-Süd“
  • KOORDINIEREN UND UMSETZEN der geplanten Maßnahmen im Rahmen der „Sozialen Stadt Speyer-Süd“
  • BETEILIGEN UND AKTIVIEREN von Bewohnerinnen und Bewohnern im Fördergebiet
  • BEGLEITEN von Projekten der „Sozialen Stadt“
  • VERNETZEN von Vereinen, Institutionen und Initiativen für das Quartier
  • IDEEN ENTWICKELN UND UNTERSTÜTZEN gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, zum Beispiel im Rahmen des Verfügungsfonds

Jeden Dienstag von 8:30 bis 11:30 Uhr und
jeden Donnerstag von 14:30 bis 17:30 Uhr

können Sie die Quartiersmanagerin Rebekka Peters im Quartiersbüro treffen (Windthorststraße 18, ehem. Sparkasse am Platz der Stadt Ravenna),

oder telefonisch erreichen unter 06232 142920, auch per E-Mail können Sie Kontakt aufnehmen über rebekka.peters@stadtberatung.info

Neuigkeiten der „Sozialen Stadt Speyer-Süd“ gibt es auch in der kostenlosen Quartierszeitung „Südwind“ und im Newsletter.

Verfügungsfonds

Durch die Förderung von Bund und Land konnte ein Verfügungsfonds für Speyer-Süd eingerichtet werden – ein Geldtopf, mit dem kleine Maßnahmen im Quartier finanziert werden können, die von Privatpersonen, Vereinen oder Initiativen entwickelt und umgesetzt werden. Diese Maßnahmen wurden bereits umgesetzt.

Finanziert werden Maßnahmen, die den Zielen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts Speyer-Süd entsprechen. Dazu gehört:

  • Aktivieren von privatem Engagement für den Erhalt, die Entwicklung und die Aufwertung des Gebiets
  • Stärken von Kooperationen unterschiedlicher Akteure, von Vereinen, Institutionen und Selbstorganisation von Bewohnerinnen und Bewohnern
  • Verstetigen von baulichen Projekten
  • Verstetigen der Beteiligungsprozesse
  • Fördern der Zusammenarbeit und Aufbau sozialer Netze
  • Fördern der sozialen und kulturellen Stadtteilentwicklung
  • Fördern von Umwelt- und Naturschutz
  • Entwickeln von Bürgerbewusstsein und Identifikation mit dem Stadtteil
  • Verbessern der öffentlichen Infrastruktur
  • Aufwerten des Wohnumfeldes


Pro Maßnahme können maximal 5.000 € gefördert werden. Ob eine Maßnahme gefördert wird entscheidet die Lenkungsgruppe der Sozialen Stadt Speyer-Süd. Sie setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Fachbereiche der Stadtverwaltung, der GEWO, der GBS, der GSW dem Stadtteilverein und dem Quartiersmanagement. Um förderfähig zu sein, müssen die Projekte:

  • einen eindeutigen Bezug zum Stadtteil und zur Gesamtmaßnahme haben
  • am bestehenden Bedarf orientiert sein
  • ein zeitnahes und sichtbares/erlebbares Ergebnis zur Folge haben

Schritt für Schritt zur Projektförderung

1. Ideenfindung: Was soll passieren? Wer macht mit? Mit welchem Ziel?

2. Planung: Welche Schritte sind notwendig? Zeitplan? Kosten?

Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit dem Quartiersmanagement auf, es unterstützt Sie gerne bei den vorbereitenden Überlegungen bis zur Antragstellung.

3. Antragstellung

4. Sitzung der Lenkungsgruppe und Entscheidung über die Förderung aus dem Verfügungsfonds

5. Ggf. Bewilligungsbescheid und Projektbeginn

Bisherige Projekte aus dem Verfügungsfonds

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Projekt: Öffentlicher Bücherschrank

Die Projektidee:

Ein öffentlicher Bücherschrank wird für die Bewohnerschaft in Speyer-Süd platziert. Praktisch, dass während des Umbaus auf dem Platz der Stadt Ravenna sogleich für das richtige Fundament gesorgt werden kann. Dies soll der Startschuss sein für verschiedene Aktionen wie zum Beispiel Lesenachmittage.

Was wurde gefördert?

Der Bücherschrank inklusive Transportkosten und Fundament.

Wer setzte die Idee um?

Der Stadtteilverein mit Unterstützung der Stadtverwaltung Speyer.

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Projekt: Lernpaten

Die Projektidee:

Kindern faire Bildungschancen einzuräumen ist das Ziel des Projektes. In Zusammenarbeit mit der Schule werden Patinnen und Paten die Grundschulkinder im Lernalltag begleiten und sie bei den Herausforderungen unterstützen.

Was wurde gefördert?

Die Akquise und Werbung zur Gewinnung von Lernpatinnen und -paten sowie deren Ausbildung.

Wer setzte die Idee um?

Der deutsche Kinderschutzbund e. V. wird gemeinsam mit der Grundschule im Vogelgesang und Ehrenamtlichen das Projekt durchführen.

 
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Projekt: Nestpfleger

Die Projektidee:

Da das Café Lozzi aufgrund der Corona-Pandemie zurzeit nicht mehr betrieben werden kann, hieß es kreativ zu werden für die Lehrkräfte und die Werkstufe 3 der Johann-Heinrich-Pestalozzischule. Gemeinsam entwickelten sie daher kurzerhand das Projekt „Nestpfleger.“ So können sie weiterhin mit der Bewohnerschaft in Kontakt bleiben und sich im Stadtteil engagieren. Sie bepflanzen zum Beispiel Blumenkästen, sammeln Müll und kehren Laub zusammen. Die Tätigkeiten vermitteln den Schülerinnen und Schülern nicht nur lebenspraktische Erfahrungen, sondern sind eng an die Bedürfnisse der Nachbarinnen und Nachbarn geknüpft.

Was wurde gefördert?

Arbeitsgeräte wie Schaufeln, Hacken, Besen, Zangen, eine Kehrmaschine und ein Bollerwagen sowie eine einheitliche Arbeitskleidung.

Wer setzte die Idee um?

Die Werkstufe 3 der Johann-Heinrich-Pestalozzischule.

Soziale Stadt Speyer-Süd
Projekt: Tratschgässel

Die Projektidee:

Der Sommer 2018 gab den Pflanzen des Fußwegs im „Vogelgesang“ endgültig den Rest. Im „Tratschgässel“, wie es von den Anwohnenden liebevoll genannt wird, sollte ein einladender Treffpunkt entstehen. Mit insektenfreundlichen Pflanzen entstand daher 2019 eine schöne Freifläche mit Sitzgelegenheit, wo nun wieder ausgiebig „getratscht“ werden kann.

Was wurde gefördert?

Die Vorbereitung einer Neubepflanzung sowie die Pflanzen und die Aufarbeitung der Sitzgarnitur.

Wer setzte die Idee um?

Die Anwohnenden initiierten das Projekt und wurden von der Stadt Speyer bei der Vorbereitung der Bepflanzung und von der Pestalozzi-Schule bei der Aufbereitung der Sitzgarnitur unterstützt.

 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Vogelfreundliches Speyer-Süd

Die Projektidee:

Zwei Ganzjahres-Futterstellen locken zukünftig mehr Vögel in den Vogelgesang. Nisthilfen auf den Plätzen Speyer-Süds sollen ebenfalls dazu beitragen, dass es bald wieder mehr zwitschert.

Was wurde gefördert?

Die Materialien zum Bau von Vogelfutterhäuschen sowie das Vogelfutter für die Saison und Nistkästen für öffentliche Parks in Speyer-Süd.

Wer setzte die Idee um?

Helmut Back, ein Anwohner aus dem Vogelgesang, mit Unterstützung der Pestalozzischule und der interessierten Nachbarschaft.

Soziale Stadt Speyer-Süd
Projekt: Speyer-Süd blüht

Die Projektidee:

Das Projekt startete 2019 zur Vorbereitung einer Begrünung der Baumscheiben in der Kardinal-Wendel-Straße. Inspiriert durch das „gryne Band“ soll durch die Bepflanzung und Schaffung von Grün- und Blumeninseln ein Beitrag zum Klima- und Insektenschutz unter aktiver Einbindung des Umfelds geschaffen werden.

Was wurde gefördert?

Die Vorbereitung der Pflanzaktion 2020 durch Informationsabende für Interessierte, Akquise von Baumpaten und Einkauf der Pflanzen sowie die dabei erforderliche professionelle Beratung.

Wer setzte die Idee um?

Initiiert durch einen Anwohner wurde das Projekt federführend von inSPEYERed e. V. koordiniert und organisiert. Unterstützend bei der Umsetzung wirkten die Stadtgärtnerei Speyer, Anwohnende der Kardinal-Wendel-Straße, die Grundschule im Vogelgesang, die Pestalozzischule, Baumpfleger Michael Ziegler, das Blumenhaus und die Staudengärtnerei Neumann und die Bieneninitiative Speyer.

Bauliche und soziale Projekte

Soziale Stadt Speyer-Süd
Platz der Stadt Ravenna


Ziel:

Der Platz der Stadt Ravenna soll wieder belebter Mittelpunkt des Vogelgesangs werden. Entstehen soll ein urbaner Platz, der sowohl Aufenthaltsqualität bietet wie auch Voraussetzungen für eine verbesserte Nahversorgung im Gebiet schafft.

Geplante Umsetzung:

Frühjahr 2020

Aktueller Maßnahmenstand:

ist abgeschlossen und wir befinden uns in der Ausführungsplanung.

Das wird passieren:

  • Die bestehende Trafostation wird mit einem öffentlichem WC kombiniert, daneben wird es ein inklusives Kinderspielgerät geben.
  • In der Mitte wird es eine befestigte Fläche geben, die über Strom- und Wasserpoller verfügt, was einen Marktbetrieb gewährleistet.
  • Ein Wasserspiel mit modernen Sitzgelegenheiten wird die Aufenthaltsqualität erhöhen. Dies ergänzt zugleich das inklusive Spielgerät und trägt zur Verbesserung der Luftfeuchtigkeit bei.
  • Daran schließen sich begrünte Bereiche an.
  • Auf dem Platz werden breite Holzdecks und seniorengerechte Bänke Sitzmöglichkeiten bieten.
  • Der Alois-Gruber-Weg wird eine Querungshilfe an der Windthorststraße erhalten.
  • Durch die Nähe zur Trafostation, besteht die Möglichkeit E-Ladesäulen zu installieren.
  • Abstellplätze für Fahrräder sind geplant.
  • Die Bestandsbäume bleiben weitgehend erhalten. Gesunde Bäume, die aufgrund der Platzgestaltung weichen müssen, werden umgepflanzt. Zwischen Sandspiel und gepflasterter Fläche werden unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen Cercis Siliquastrum („Judasbäume“) neu gepflanzt.
Meilensteine:

  • Auftaktveranstaltung (27.02.2018)
  • Tag der Städtebauförderung mit dem Frühlingsfest der KiTa St. Markus (04.05.2018)
  • Beteiligungsauftakt beim Adventsbasar der Grundschule im Vogelgesang (08.12.2018)
  • Rückkopplung des ersten Entwurfs (14. – 21.03.2019)
  • Gestaltungsbeirat (20.02.2019)
  • Bauausschuss (10.04.2019)
  • Stadtrat (16.04.2019)
  • Ortsbegehung mit Informationen zum Baumbestand (17.02.2020)
Soziale Stadt Speyer-Süd
Begegnungsstätte für Familien


Ziel:

Im Gebiet soll ein breites Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien entstehen. Die Begegnungsstätte für Familien soll am Platz der Stadt Ravenna eine wichtige Anlaufstelle und Treffpunkt in diesem dezentralen System werden.

Aktueller Maßnahmenstand:

Die Stadt Speyer hat die Räume der ehemaligen Apotheke gekauft und wird nun ein Konzept für die Gestaltung unter Einbezug der möglichen Kooperationspartner/innen erarbeiten.

Das wird passieren:

  • Eine umfassende Beteiligung möglicher Akteure zur Gestaltung der Räume.
Meilensteine:

  • Kauf der Räumlichkeiten
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Verfügungsfonds Maßnahmen


Ziel:

Aus den Mitteln des Verfügungsfonds sollen kleinere, in sich abgeschlossene Projekte finanziert werden, die im Programmgebiet einen zusätzlichen Beitrag zu den baulichen Investitionen leisten, sozial-integrativ und öffentlichkeitswirksam sind sowie zur Aktivierung der Bürgerinnen und Bürger beitragen.

Maßnahmenstand:

Der Verfügungsfonds kann bis zum 31. April 2020 beantragt werden. Die Projekte sind bis Jahresende umsetzbar.

Weitere Informationen und das Antragsformular finden Sie hier. Bei Fragen hilft Ihnen gerne die Quartiersmanagerin weiter.

Soziale Stadt Speyer-Süd
Sanierung und Wohnumfeldverbesserung „Fuchsweihergebiet“


Ziel:

Das Fuchsweihergebiet soll ein attraktives, bezahlbares Wohnen ermöglichen. Darüber hinaus ist es Ziel, die Nachbarschaftsbeziehungen zu stärken und wohnortnahe Erholungsräume zu schaffen.

Das soll passieren:

  • Die sanierungsbedürftigen Gebäude sollen saniert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch neue Balkone sind geplant.
  • Auf der ungenutzten Grünfläche im Westen soll neuer Wohnraum entstehen.
  • Sitzgruppen und Spielgeräte im Abstandsgrün werden die Wohnqualität dabei steigern.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Sanierung und Wohnumfeldverbesserung „Am Germansberg“


Ziel:

Das Wohngebiet „Am Germansberg“ soll ein attraktives, bezahlbares Wohnen ermöglichen. Darüber hinaus ist das Ziel, die Nachbarschaftsbeziehungen zu stärken und wohnortnahe Erholungsräume zu schaffen. Auch das Parken soll hier verbessert werden. Geordnete Parkflächen werden dafür sorgen, dass das Parken auf den Gehwegen vermieden und die Sicherheit für die Anwohnenden gesteigert wird.

Das soll passieren:

  • Die sanierungsbedürftigen Gebäude sollen saniert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch neue Balkone sind geplant.
  • Zudem sollen die Garagendächer begrünt werden.
  • Sitzgruppen und Spielgeräte auf den Grünflächen werden die Wohnqualität dabei steigern.
  • Die Parkflächen werden neu geordnet, so dass die Gehwege entlastet und die Straße sicher überquert werden kann.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Städtebauliche Entwicklung „Normand-Sportplatz“


Ziel:

Auf dem Gelände des „Normand-Sportplatzes“ soll neuer Wohnraum entstehen und das soziale Miteinander quartiersübergreifend gestärkt werden.

Das soll passieren:

  • Auf dem Normand-Sportplatz soll neuer Wohnraum entstehen, wobei alternative und emissionsfreie Wohnformen berücksichtigt werden.
  • Eine Gestaltung von attraktiven Freiräumen und neuen Begegnungsstätten ist wünschenswert.
  • Zudem soll die Ansiedlung eines Gastronomiebetriebs ermöglicht werden.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Jugendcafé


Ziel:

In Speyer-Süd soll ein Treffpunkt für Jugendliche mit Anlaufstelle bei Problemen geschaffen werden.

Aktueller Maßnahmenstand:

Die Stadtverwaltung wird gemeinsam mit der Jugendförderung und Experten verschiedene potenzielle Standorte prüfen. Unabhängig von der Verortung wird die Jugendförderung das Jugendcafé nach Fertigstellung betreuen und erarbeitet daher aktuell ein Konzept zur praktischen Umsetzung. Auf dieser Grundlage wird später ein Raumprogramm erstellt. Ein erster Schritt war das Gespräch mit den Anwohnenden am Spielplatz im Vogelgesang, in dessen Verlauf deutlich wurde, dass der Standort keine Option mehr für das Jugendcafé darstellen wird.

Das wird passieren:

  • Für Jugendliche soll ein wetterunabhängiger Raum zur Begegnung geschaffen werden.
  • Im Bedarfsfall soll dort auch Unterstützung durch Betreuerinnen und Betreuer geboten werden.
  • Betreuerinnen und Betreuer werden voraussichtlich ein Freizeitangebot entwickeln und damit u. a. einen Beitrag zur Drogen- und Alkoholprävention leisten.
  • Darüber hinaus ist es Ziel, dass das Jugendcafé eine Verteilerfunktion wahrnimmt, indem Jugendliche mit individuellen Problemlagen gezielt an geeignete Fachleute verwiesen werden können.
  • Die Konzeption sowie die Gestaltung der Räume werden unter Einbezug der Anwohnenden und der Jugendlichen im Gebiet erarbeitet.


Meilensteine:

Austausch mit den Anwohnenden am Spielplatz im Vogelgesang (23.06.2020): Spielplatz im Vogelgesang–Beteiligungsveranstaltung zur Quartiersentwicklung mit Anwohnerinnen und Anwohnern – Dokumentation

Soziale Stadt Speyer-Süd
Grüngürtel


Ziel:

Im Süden des Plangebiets soll der Grüngürtel ausgebaut werden. Mit diesem soll für die Bewohnerinnen und Bewohner in Speyer-Süd eine generationenübergreifende Naherholungsmöglichkeit geschaffen werden, die zur Bewegung anregt und die Natur erlebbar macht.

Das soll passieren:

  • Die bestehenden Verbindungslücken im Fußwegenetz gilt es zu schließen.
  • Die Wegeverbindungen ins Quartier sollen den Grüngürtel aufgreifen und damit eine Verbindung zu den bestehenden Freiräumen innerhalb des bebauten Gebiets herstellen.
  • In regelmäßigen Abständen sollen Sitzmöglichkeiten zum Verweilen einladen.
  • Entlang des Grüngürtels sind zudem Ökostrukturen (Blühstreifen, Einzelbäume, Heckenstrukturen) und generationenübergreifende Bewegungsangebote geplant.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Umgestaltung „Platz der Stadt Gniezno“


Ziel:

Der Platz der Stadt Gniezno soll umgestaltet und dabei seiner Funktion als wohnortnaher Begegnungsraum gerecht werden.

Das soll passieren:

  • Geplant sind Sitzgruppen, eventuell in Verbindung mit kleineren Spielelementen.
  • Bei der Gestaltung des Platzes soll eine Verbindung zur namensgebenden polnischen Partnerstadt hergestellt werden.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Umgestaltung „Platz der Stadt Chartres“


Ziel:

Der Platz der Stadt Chartres soll umgestaltet und dabei seiner Funktion als wohnortnaher Begegnungsraum gerecht werden.

Das soll passieren:

  • Die bestehende Möblierung soll durch neue Sitzmöbel ausgetauscht werden, dabei kann auch über eine neue Anordnung nachgedacht werden.
  • Die Reduzierung des Gehölzbestandes im Osten und Westen sowie eine bessere Beleuchtung des Platzes werden zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens beitragen.
  • Bei der Gestaltung des Platzes soll eine Verbindung zur namensgebenden französischen Partnerstadt hergestellt werden.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Aufwertung „Feuerbachpark“


Ziel:

Der Feuerbachpark soll durch eine verbesserte Gestaltung attraktiver und seine Funktion als wohnortnaher Erholungsraum gestärkt werden.

Das soll passieren:

  • Der bestehende Spielplatz soll saniert und die vorhandenen Picknickmöglichkeiten ausgebaut werden.
  • Das Basketballspielfeld kann vergrößert und mit einem möglichst geräuschhemmenden Belag versehen werden.
  • Zur Vermeidung von Angsträumen ist ein Pflanz- sowie Beleuchtungskonzept für den Park geplant.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Umgestaltung „Melchior-Hess-Anlage“


Ziel:

Die Melchior-Hess-Anlage soll umgestaltet und ihrer Funktion als wohnortnaher Begegnungsraum gerecht werden.

Das soll passieren:

  • Der vorhandene Spielplatz soll erhalten bleiben.
  • Die Wegeverbindung zum Spielplatz gilt es zu erneuern und die wassergebundene Decke am nördlichen Weg auszubessern.
  • Ein Pflanzenkonzept kann nachhaltig wirken und zugleich die Einsehbarkeit verbessern.
  • Offene, einladenden Eingänge werden den Park attraktiver machen.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Aufwertung „Spiel- und Sportanlage Haspelweg“


Ziel:

Die Spiel- und Sportanlage am Haspelweg soll ein Treffpunkt für Familien des gesamten Projektgebiets werden.

Das soll passieren:

  • Der Kleinkinderbereich kann um einen attraktiven Spielbereich für ältere Kinder ergänzt werden.
  • Das bereits vorhandene Sportangebot soll modernisiert und durch weitere Angebote ergänzt werden.
  • Die Anlage soll als naturnaher Treffpunkt ausgebaut werden.
  • Von einer Beleuchtung des Areals wird abgesehen, um die Nutzung in der Dunkelheit so gut wie möglich auszuschließen.
  • Für eine bessere Einsehbarkeit des Areals wird der Gehölzbestand verringert und gegen kleinere Pflanzen zum Teil ausgetauscht.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Neubau „Bolzplatz Vogelgesang“


Ziel:

Den Kindern im Plangebiet soll auf der Freifläche am Spielplatz Vogelgesang eine Möglichkeit zum Fußballspielen zur Verfügung gestellt werden.

Geplante Umsetzung:

2020/21.

Aktueller Maßnahmenstand:

  • Im Bürgerdialog zeigten sich die Anwohnenden mit der Maßnahme einverstanden. Die Planung wird unter Berücksichtigung der Hinweise aus der Anwohnerschaft aktuell aufgenommen.


Das wird passieren:

  • Auf der Freifläche am Spielplatz im Vogelgesang soll ein Bolzplatz gebaut werden.
  • Zielgruppe der Anlage werden Kinder bis etwa 12 Jahre sein. Daher wird eine Größe von 22 x 11 m und kleinere Tore gewählt.
  • Ebenso wird eine Umzäunung installiert, so dass die Sicherheit für die Kinder wie auch für die Autofahrenden auf der nahe gelegenen B 39 gewährleistet ist.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Aufwertung „Bolzplatz Closweg“


Ziel:

Der Bolzplatz soll für Jugendliche des Fördergebiets eine attraktive Möglichkeit zum Fußballspielen darstellen.

Das soll passieren:

  • Der Bolzplatz am Closweg soll insgesamt aufgewertet werden.
  • Dazu gehört eine Ebnung des Untergrundes sowie der Austausch der Tore und das Schaffen einer kleinen Sitzgruppe mit Mülleimern.
  • Zielgruppe des Platzes sollen Jugendliche ab 13 Jahre sein.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Entwicklung „Jugendfreizeitgelände“


Ziel:

Im Neuland soll für Jugendliche ein Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität geschaffen werden.

Das soll passieren:

  • Der in die Jahre gekommene und kaum genutzte Bolzplatz im Süden des Neulandes kann zu einem Jugendfreizeitgelände umgestaltet werden.
  • Das Gelände soll einerseits Sportnutzungen ermöglichen, andererseits auch Aufenthaltsqualität bieten mit robusten Sitzgruppen.
  • Die künftigen Nutzenden sollen an der Planung im Rahmen der Möglichkeiten beteiligt werden.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Freiraumvernetzung


Ziel:

Die Freiräume in Speyer-Süd sollen miteinander vernetzt werden und den Wohnstandort auf diese Weise attraktiver machen. Verbunden wird dies auch mit dem stadtweiten Freiraumentwicklungskonzept, das derzeit erstellt wird.

Das soll passieren:

  • Die vorhandenen Freiräume sollen – soweit wie möglich – durch Grünelemente im Straßenraum vernetzt werden.
  • Es gilt bei allen Bauvorhaben, nach Möglichkeit Verbindungselemente in die Planung einzubeziehen.
  • Darüber hinaus wird die Verbindung der Freiräume des Fördergebiets mit den umliegenden Erholungsräumen, insbesondere im Süden des Projektgebiets, gestärkt werden.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Steg über die B 39


Ziel:

Die beiden Teile des Fördergebiets sollen besser vernetzt werden. Dabei steht insbesondere eine bessere Anbindung an die vorhandene Nahversorgung im Fokus.

Geplante Umsetzung:

Baubeginn ist voraussichtlich 2021.

Das soll passieren:

  • Die beiden Teile des Fördergebiets sollen mit einer zusätzlichen, oberirdischen Verbindung besser vernetzt werden.
  • Die neue Verbindung wird in das vorhandene Fuß- und Radwegenetz integriert werden.


Meilensteine:

  • Untersuchung des Gebiets durch Fachleute und durch Beteiligung der Bürgerschaft im Rahmen der Erstellung des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (2017-2018)
  • Auftaktveranstaltung (27.02.2018)
  • Tag der Städtebauförderung mit dem Frühlingsfest der Kita St. Markus (04.05.2018)
  • Priorisierung der Maßnahmen bei der Abschlussveranstaltung (06.11.2018):
    Ergebnisdokumentation – Beteiligung zum steg über die B39
  • Aufforderung Ingenieurbüros zur Erstellung von Entwürfen (15.07.2019)
  • Auswahl im Gestaltungsgremium (Oktober 2019)
  • Vorstellen der Entwürfe bei Bürgerveranstaltung (03.12.2019):
    Ergebnisdokumentation – Informationsveranstaltung 06.11.2018
  • Vorstellen im Bauausschuss (16.06.2020)


So geht es weiter:

  • Öffentliche Ortsbegehung
  • Empfehlung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Konversion
  • Beschluss des Stadtrates
  • Abstimmung des Entwurfs mit dem Landesbetrieb für Mobilität
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Unterführung „Priesterseminar“


Ziel:

Die beiden Teile des Fördergebiets sollen besser vernetzt werden. Die vorhandene Verbindung soll daher aufgewertet werden.

Das soll passieren:

  • Zur besseren Einsehbarkeit soll der Gehölzbestand an den Rändern, soweit es der Untergrund zulässt, reduziert werden oder durch niedrigeren Bewuchs ausgetauscht werden.
  • Die Ausleuchtung der Unterführung selbst soll durch hellere Leuchtmittel und ergänzende Lichtinstallationen verbessert werden.
  • Die Wände und Decken sollen darüber hinaus mit widerstrahlenden Farben versehen werden, um das subjektive Sicherheitsempfinden zu stärken.
  • Eine Richtungstrennung und Neuausrichtung der Umlaufsperre sowie die Möglichkeit einer Treppenverbindung als Abkürzung zum Weg hinter dem Priesterseminar gilt es zu prüfen.
  • Eine Bepflanzung des Trampelpfads wird den Durchweg versperren und das Sicherheitsempfinden erhöhen können.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Unterführung „Germansberg“


Ziel:

Die beiden Teile des Fördergebiets sollen besser vernetzt und die vorhandene Verbindung daher aufgewertet werden.

Das soll passieren:

  • Die Unterführung am Germansberg soll durch eine bessere Ausleuchtung und farbliche Umgestaltung attraktiver werden.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Straßenumgestaltung „Landauer-/Schwerd-/Karolingerstraße“


Ziel:

Der Ortseingang soll attraktiver gestaltet und sicherer für Verkehrsteilnehmende werden.

Das soll passieren:

  • Die Kreuzungssituation soll in ihrer Gesamtheit überplant werden. Denkbar ist die Errichtung eines Kreisverkehrs.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen


Ziel:

Der Verkehrsraum im Fördergebiet soll sicherer und für den Fuß- und Radverkehr attraktiver werden.

Das soll passieren:

  • In den Bereichen Schwerd-, Diakonissen- und Kardinal-Wendel-Straße sowie am Germansberg soll über die Neuordnung der Parkplätze eine Geschwindigkeitsreduzierung erzielt werden.
  • Darüber hinaus könnten an geeigneten Stellen auch Fahrbahnverengungen mit Baumbepflanzungen entstehen.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Neuordnung Verkehrsstruktur nördlich der B 39


Ziel:

Der Verkehrsraum im Fördergebiet soll durch eine Neuordnung der Verkehrsstruktur nördlich der B 39 sicherer werden.

Das soll passieren:

  • Zwischen der Diakonissen- und Schwerdstraße soll ein Einbahnstraßensystem installiert werden, um die Begegnungsfälle zu minimieren. Für Radfahrer wird der Verkehr voraussichtlich in beide Richtungen weiter möglich sein.
  • Weiterhin ist zu prüfen, ob eine Ordnung des Parkraums zu weiteren Verbesserungen der Situation beitragen würde.
  • In Anlehnung an das Ziel, die Freiräume besser zu vernetzen, sollten bei der Konzeption auch weitere Baumbepflanzungen im Straßenraum in Betracht gezogen werden.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Aufwertung „Weg hinter dem Priesterseminar“


Ziel:

Der Weg hinter dem Priesterseminar soll attraktiver gestaltet und der Fuß- und Radverkehr damit insgesamt gestärkt werden.

Das soll passieren:

  • Durch den Einsatz heller Leuchtmittel soll der Weg besser ausgeleuchtet werden.
  • Der hohe und dichte Gehölzbestand in Richtung B 39 soll aus Lärmschutzgründen erhalten bleiben. Jedoch wird geprüft werden, ob dieser nach hinten verlagert werden kann, um einen größeren Querschnitt und damit ein höheres Sicherheitsempfinden erzielen zu können.
  • Auf Seiten des Priesterseminars entstehen insbesondere im Zusammenhang mit dem Neubaugebiet neue Gestaltungsmöglichkeiten. Eine Durchlässigkeit im Wegenetz ist dabei zu entwickeln. Die entstehende Bebauung und die damit einhergehende soziale Kontrolle werden ebenso einen Beitrag zur Verbesserung des Sicherheitsempfinden leisten. Eine niedrige, überschaubare Eingrünung könnte diese Wirkung zusätzlich unterstützen.
 
Soziale Stadt Speyer-Süd
Aufwertung „Haspelweg“


Ziel:

Der Haspelweg soll attraktiver gestaltet und dadurch der Fuß- und Radverkehr insgesamt gestärkt werden.

Das soll passieren:

  • Um das Sicherheitsempfinden zu erhöhen, sollen hellere Leuchtmittel eingesetzt werden. Je nach Wirkung soll die Ergänzung durch zusätzliche Leuchtmittel geprüft werden.
  • In diesem Zusammenhang wird der Umbau des Gehölzbestandes zu einer geringeren Gesamthöhe angestrebt. Ziel ist hier insbesondere ein größerer Abstand des Bewuchses zum Weg. Um der Dunkelheit in Richtung der Felder entgegenzuwirken, könnten Leuchten an der Abzweigung zum Niederfeldweg Abhilfe schaffen.
Soziale Stadt Speyer-Süd
Verbesserung von Querungssituationen


Ziel:

Durch neue Querungen und Aufwertung der bestehenden soll der Verkehrsraum im Fördergebiet sicherer und für Fuß- und Radverkehr attraktiver werden.

Folgende Stellen sind dabei von zentraler Bedeutung:

  • Querung der Diakonissenstraße am Feuerbachpark
  • Querung der Paul-Egell-Straße im Bereich des Haus Pamina
  • Querung der Paul-Egell-Straße am Übergang zur Unterführung am Priesterseminar
  • Querung der Kardinal-Wendel-Straße an der Grundschule
  • Querung der Windthorststraße in der Verlängerung des Alois-Gruber-Wegs
 
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